Shinrin-Yoku - Warum uns der Wald so guttut!

Shinrin-Yoku  kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "Waldatmosphäre" oder "Waldbaden".

 

In Japan ist das "Waldbaden" sehr populär und sogar therapeutisch anerkannt.

 

Worum geht es denn eigentlich beim Shinrin-Yoku?

 

Was bewirkt es?

Was braucht man dazu?

Kann das jeder?

Geht das auch bei uns im Westerwald?

 

Eigentlich geht es dabei darum mit Achtsamkeit, also bewusst und mit allen Sinnen zu wandern. Doch was heißt das denn?

 

Die Zielsetzung liegt beim Achtsamkeitswandern oder auch "Waldbaden", nicht darauf möglichst viele Kilometer in möglichst neuer Bestzeit zurückzulegen.

 

Es geht vielmehr darum, die Natur im Wald in ihrer Einzigartigkeit und ihrer Vielfalt mit allen unseren Sinnen als Ganzes aber auch im Detail zu erleben und wahrzunehmen. 

 

Tagpfauenauge
Tagpfauenauge

 

Was bewirkt es?

 

Laub raschelt unter den Füßen, und die Fichtennadeln auf dem Waldboden federn unsere Schritte ab. Die angenehm kühle Morgenluft riecht nach Moos und frischem Waldboden, weit entfernt hört man das rhythmische und wiederkehrende Trommeln eines Spechtes.

 

Vögel zwitschern. Getragen durch den leichten Wind der durch die Baumwipfel streift und die Blätter bewegt, taumelt ein Schmetterling vor uns über den Weg.

 

Gluckernd sprudelt der kleine Bach über die Steine und am Ufer tanzen die Schmucklibellen im Sonnenlicht und leise hören wir das Summen der Waldbienen.

 

Durch die Kombination der gleichmäßigen Bewegung, durch das Wandern und die bewusst aufgenommenen Eindrücke durch fühlen, hören, sehen,  vielleicht sogar schmecken, wenn man beispielsweise die Blätter des Waldkleeblattes auf der Zunge zergehen lässt, kommt man zur Ruhe und der Stress fällt von einem ab.

 

Dazu gesellen sich dann noch durch riechen die Düfte des Waldes  - die sogenannten Terpene oder auch besser bekannt als ätherische Öle. Die kräftigen das Immunsystem und sollen die Stimmung heben.

Sicherlich hat jeder schon einmal die Geruchserfahrung erleben dürfen die von frisch geschlagenem Nadelholz ausgeht.

 

Ja und dann gibt es noch eine ganz, ganz  tolle Erfahrung - nämlich die STILLE! Im Gegensatz zu den Städten oder den Orten in denen wir leben ist es in der Regel im Wald eher ruhig und wenn wir Geräusche hören dann sind es angenehme Geräusche.

 

Wissenschaftlichen Studien zufolge können bereits durch eine kleine "Dosis Wald" das Level des Stresshormones Cortisol nachweislich gesenkt  und Blutdruck und andere Vitalparameter sowie das Immunsystem günstig beeinflusst werden.

Die Experten sprechen hier auch vom Biophilia-Effekt - der Interaktion zwischen Mensch und Natur.

 

Der schwedische Arzt Roger Ulrich belegte 1980, dass schon der Anblick eines Baumes aus einem Krankenhausfenster dafür sorgt, dass Patienten schneller gesund werden.

 

Wie wirkt dann erst eine Wanderung in einem Waldgebiet bei uns im Westerwald?

 

Einen interessanten Artikel zum Biophila-Effekt und Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschungen zu den positiven Effekten des Waldbadens kann man beim MDR in der Rubrik Wissen lesen. 

 

Vielleicht ist es aber auch nur die Sehnsucht nach unseren Wurzeln, die intuitiv und tief in uns verankert ist und die uns im Wald und an der frischen Luft unseren Alltag vergessen lässt. 

 

Herbst an der Nister
Herbst an der Nister

  

Kann das jeder? JA!

 

Was braucht man dazu?

  

Die Zeit und den festen Willen,  sich "die Zeit dafür zu nehmen" und sozusagen einen "Waldbademeister", der auf die vielen Dingen links und rechts des Weges aufmerksam macht.  

 

 

Geht das auch bei uns im Westerwald?

 

Ja, klar doch - und ob das geht! Schau Dich doch einfach mal auf meinen Seiten um, schreibe mir eine Nachricht und wandere mal mit!

 

 

Heute schon im Wald gebadet? 

 

Genieße die natürliche Atmosphäre und gönne Dir eine Auszeit. Dein Geist und Körper wird es Dir danken!

 

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