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12,5 km Wanderung auf dem Schöwer Rundwanderweg

Schöwer Rundwanderweg

Die Rundwanderung führt auf ca. 12,5  km mit moderaten 170 Hm im Anstieg und 170 Hm Abstieg rund um Dierdorf-Giershausen.

  

Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz des Dorfgemeinschaftshaus Raiffeisenstraße 3 in 56269 Dierdorf

  

Die Wanderstrecke ist gut markiert und kann auch ohne Navigationsgerät oder einer entsprechenden App für das Mobiltelefon gewandert werden!

 

Zum Nachwandern steht am Ende dieser Seite der GPX-Track, ein Komoot-Link und eine Karte dieser Wanderung zum Download bereit.

Wer oder was sind "Schöwer"?

Um zu verstehen warum die Einwohner des Dierdorfer Stadtteil "Schöwer" heißen, muss man ein wenig in die Geschichte eintauchen. Eine erste Besiedlung in dieser Gegend fand bereits in der mittleren Bronzezeit statt (1550–1200 v. Chr.). Dies belegen die beim Bau der Autobahn (1937–1939) entdeckten Hügelgräber zwischen Giershofen und Großmaischeid.

 

In einer Urkunde der Kölner Erzbischofs Philipp I. aus dem Jahre 1173 wurde der Ort „Gyselbrechtencoven“ genannt. In einer Urkunde aus dem Jahr 1344, nach der Graf Wilhelm I. von Wied und Isenburg (1324-1383) seine Besitzungen im Dierdorfer Land an den Trierer Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Luxemburg verkauft, wird der Ort „Gieselbrechtinchofen“ genannt. „Giselbrechting“ bedeutet „Sohn des Gieselbrecht“, also hatte hier ein Sohn eines Gieselbrecht seinen Hof.

 

Quelle: teilweise Wikipedia

Spätere Namen sind „Gyselbrechtischoven“, „Gisebrechtshofen“, „Greshouen“ und 1647 „Kirschhofen“ bis im Volksmund das im hiesigen Dialekt gebräuchliche „Schowen“ entstand. 

 

So bezeichnet man auch heute noch die Einwohner des Ortsteils als "Schöwer".

 

Da lag es doch nahe, dass man den 2018 eröffneten Rundwanderweg rund um Giershofen als "Schöwer Rundwanderweg" bezeichnete.

 

 

Quelle: teilweise Wikipedia

Biotop Offhausen
Schwalbenschwanz

Indisches Springkraut - "Die Schöne ist ein Biest"!

Drüssiges Springkraut

Beim Biotop Offhausen, entlang der Teiche der Teichanlagen am Rother Hof und an den Bachläufen findet das Drüssige Springkraut  (Impatiens glandulifera) oder auch Indisches Springkraut, ideale Wuchsbedingungen.

 

Das Ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt auf dem indischen Subkontinent; als Zierpflanze wurde es im 19. Jahrhundert auch in Nordamerika und Europa eingebürgert. 

 

Trotz der Trockenheit in diesem Jahr gibt es hier große Bestände dieser nicht heimischen Blütenpflanze.

 

Das Springkraut ist schön anzuschauen, verströmt einen betörenden Duft der Bienen und Hummeln anlockt,  unterdrückt aber auch die heimische Pflanzen und wird daher auch als invasiver Neophyt eingestuft.

 

Eine Pflanze produziert etwa 1600 bis 4300 Samen. Die reifen Samen werden bis zu 7 m weit geschleudert und sind mehrere Jahre  keimfähig und daraus ergibt sich die rasante Ausbreitung. Die reifen, schwarzen Samen können übrigens roh gegessen werden und haben einen angenehmen,  nussartigen Geschmack. Die Samen können auch zu Lampen- oder Speiseöl verarbeitet werden..

 

 

Eine Besonderheit ist der Nektar der Pflanze. Er hat einen Zuckergehalt von 48 Prozent und ist damit durchschnittlich süß, wird aber reichlich produziert. Mit 0,47 mg Nektar pro Pflanze und pro Stunde stellt das Drüsige Springkraut etwa 40 mal so viel Nektar her wie eine vergleichbare heimische Pflanze. Noch entscheidender ist, dass die Pflanze auch einen sehr hochwertigen, ebenfalls zuckerhaltigen Pollen. Deshalb wurde das Springkraut als von Imkern als Bienen Nährpflanze angebaut.

 

Frische Blätter sind leicht giftig. Die Blüten lassen sich zu Gelee oder Parfait verarbeiten. Aus den Blättern lässt sich in geringen Mengen auch der Farbstoff Lawson (Henna-Farbe) gewinnen.

Quelle: Wikipedia 

Springkraut-Gelee (Grundrezept)

Zutaten: 

  • 4-5 Handvoll Springkraut-Blüten
  • ein Liter Wasser
  • eine Bio-Orange
  • eine Bio-Zitrone oder Limette
  • ca. 450 Gramm Zucker Geliermittel

Zubereitung:

 

Zitrone und Orange waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Blüten und dem Wasser in einen Topf geben und kurz aber kräftig aufkochen. Über Nacht abgedeckt stehen und ziehen lassen. Das Ganze in einem feinen Küchensieb durchpassieren und mit Zucker und Geliermittel nach Packungsanleitung so lange aufkochen, bis die Masse geliert. Kochend heiß in sterile Gläser abfüllen und sofort fest verschließen.

 

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Geschmack des Gelees zu variieren. Zum Beispiel Holunderbeeren darunter mischen oder das Gelee mit Minze, Sternanis und Nelken verfeinern.

Quelle: Rezept (c) Smarticular.net

Springkraut Impressionen

"Geflügeltes" am Wanderweg

Der heute zu Giershofen gehörende „Rother Hof“ wurde im Jahr 1226 als „Rode“ urkundlich erwähnt und gehörte der Abtei Rommersdorf. Die vielen Teiche rund um die Hofanlage wurde einst auch von den Fürsten von Wied angelegt und bewirtschaftet.

 

Noch heute ermahnen Hinweisschilder der Fürstlich Wiedischen Forstverwaltung zum Schutz dieses weitläufigen Biotops. Viele Teiche werden nicht mehr aktiv bewirtschaftet und entwickeln sich dadurch zu einem idealen Lebensgebiet für viel Tiere und Pflanzen.

Teichanlagen Fürstlich Wiedische Forstanlagen

Fotoimpressionen "12,5 km Wanderung auf dem Schöwer Rundwanderweg"

GPXTrack 12,5 km Wanderung auf dem Schöwer Rundwanderweg
© Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS)
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