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Weihnachtszauber im Wiedtal – Unsere Abendwanderung durch das Weihnachtsdorf Waldbreitbach

Waldbreitbach ist im Winter ein ganz besonderer Ort. Jedes Jahr verwandelt sich die kleine Gemeinde im Wiedtal in das weit über die Region hinaus bekannte „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“ – ein Zusammenspiel aus Lichtern, Krippenkunst, liebevoll gepflegten Traditionen und einzigartigen Installationen.

Von dem ersten Adventswochenende bis Ende Januar können Besucherinnen und Besucher zahlreiche Attraktionen entdecken, darunter:

  • den berühmten Waldbreitbacher Krippenweg

  • die weltgrößte Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“

  • den Schwimmenden Adventskranz

  • die schwimmende Krippe auf der Wied

  • den stimmungsvollen Stern von Bethlehem“-Weg (3.500 Birnen & über 40 Krippen)

  • den 18 Meter hohen Zunftbaum mit fast 10.000 LEDs

  • die große Weihnachtspyramide

  • lebensgroße Erzgebirgs-Holzfiguren

  • die Schwibbogenkrippe

  • und viele weitere liebevoll gestaltete Krippenszenen im ganzen Ort

Für uns von Typisch Westerwald war es die perfekte Gelegenheit für eine kurze, stimmungsvolle Abendwanderung – rund vier Kilometer, ideal für einen adventlichen Winterabend.

Start im Hellen – über Naturpfade und Steilstrecken des Westerwald-Steigs

Wir begannen unsere Tour bewusst noch im Hellen, um die Naturpfade und steileren Abschnitte des Westerwald-Steigs sicher begehen zu können.

 

Der Regen der letzten Tage hatte den Boden aufgeweicht – im Dunkeln wären diese Passagen nicht nur rutschig, sondern auch unnötig gefährlich gewesen.

 

 

Nach den ersten Kilometern erreichten wir die Kreuzkapelle, die sich direkt am Ufer der Wied befindet.

 

Die Kapelle ist geöffnet und erlaubt einen Blick in den prachtvoll gestalteten Innenraum: Durch das Gitter im Eingangsbereich sieht man den liebevoll geschmückten Altar – ein ruhiger, atmosphärischer Ort, besonders zur Adventszeit.

 

Von der Kreuzkapelle zum „Stern von Bethlehem“

Anschließend führte uns der Weg über den Steilabschnitt entlang des historischen Kreuzweges hinauf zum Kloster Marienhaus.

 

Von dort ging es weiter in den Wald und schließlich auf den außergewöhnlichen „Stern von Bethlehem“-Wanderweg.

 

Dieser besondere Abschnitt ist mit 3.500 Birnen beleuchtet und mit über 30 Krippen ausgestattet – jede davon liebevoll gestaltet.

 


Ein Tipp:

Vom Ortsteil Over, also von der gegenüberliegenden Talseite und auch von der Westerwaldklinik aus, hat man eine beeindruckende Aussicht auf die gesamte Lichterinstallation. Erst dort erkennt man, warum der Weg den Namen „Stern von Bethlehem“ trägt.


 


Die weltgrößte Naturwurzelkrippe – Ein absolutes Muss

Kein Besuch in Waldbreitbach im Winter ist vollständig ohne die berühmte Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“.


Sie wird seit 1989 aufgebaut und erhielt 1998 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als größte Naturwurzelkrippe der Welt.

Ein paar beeindruckende Fakten:

  • über 1.000 Wurzeln,

  • nicht verschraubt, nicht vernagelt, nicht verdrahtet, sondern ausschließlich gesteckt

  • Gesamtgewicht: ca. 20 Tonnen

  • 40 Figuren, darunter über 100 Jahre alte Gipsfiguren

  • 85 Tiere

  • viele lebende Pflanzen, heimisches Moos & ein kleiner Bachlauf

Die Krippe ist täglich von 7:30 bis 19:00 Uhr geöffnet.


Nehmt euch ausreichend Zeit und beachtet, dass die Krippe ab 19:00 Uhr nicht mehr besichtigt werden kann – es wäre wirklich schade, dieses Highlight zu verpassen.

 

Zurück ins Lichtermeer – Weihnachtsinstallationen & die zwei bekanntesten Attraktionen

Auf dem Rückweg führte uns der Weg durch das festlich geschmückte und hell erleuchtete Waldbreitbach.

 

Hier reiht sich ein Highlight an das nächste:

  • der 18 Meter hohe Zunftbaum mit 6 Metern Durchmesser und fast 10.000 LEDs

  • die große Weihnachtspyramide

  • lebensgroße Erzgebirgs-Holzfiguren

  • die Schwibbogenkrippe

  • und viele weitere stimmungsvoll dekorierte Häuser, Krippen und Plätze entlang unseres Weges

 

Erst zum Schluss, kurz bevor wir wieder den Parkplatz am Wiedufer erreichten, warteten dann die beiden bekanntesten Attraktionen:

  • der Schwimmende Adventskranz auf der Wied

  • die schwimmende Krippe, die in wechselnden Farben angestrahlt wird

Beide Installationen spiegeln sich eindrucksvoll im Wasser und bildeten einen wunderbaren Abschluss dieser winterlichen Abendwanderung.


Fazit

Waldbreitbach begeistert jedes Jahr aufs Neue:
Ein Weihnachtsdorf voller Tradition, Kreativität, Lichter und echter Handwerkskunst.


Unsere kurze Abendwanderung war kompakt, aber voller eindrucksvoller Momente – ein wunderschöner Einstieg in die Adventszeit.

 

Wenn ihr im Dezember oder Januar in der Region seid:
Ein Besuch im Weihnachtsdorf Waldbreitbach lohnt sich unbedingt!

 

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