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„Auf schmalen Pfaden und einem Klettersteig über das Weltende hinaus“

Stein-Wingert Weltende

3. Tag der 4 Tage Wanderung des Westerwald Vereins e.V.

 

Trotz der schlechten Wetteraussichten konnten wir heute, sozusagen auf der Königs Etappe unserer 4 Tage Wanderung, immerhin noch 42 enthusiastische Wanderfreunde in Stein-Wingert begrüßen. 

  

Herausfordernd wurde es dann am Aufstieg zum Weltende. Wir hatten Glück, dass es in Stein-Wingert in der letzten Nacht und am frühen Morgen nur leicht geregnet hatte, so dass wir den Naturpfad wie geplant wandern konnten.

Unsere mit uns wandernden, ausgebildeten Wanderführer gruppierten sich innerhalb der Gruppe und gaben an exponierten Stellen "Händchen", bzw. halfen beim überwinden der Hindernisse. 

 

Wie an den Tagen zuvor konnten Verena und ich wieder viel Wissenswertes über Fauna, Flora, und Geschichte rechts und links unseres Wanderweges berichten. Allerdings hatte ich es dann mit den "Pulswärmern für Bisamratten" ein wenig übertrieben … denn das glaubte nun wirklich niemand in unserer Wandergruppe. Das was wir gesehen hatten, waren Nisthilfen für Wildenten. 

 

Ein besonderes Erlebnis waren die Schwarzstörche, die wir aber leider nicht fotografieren konnten. Die unter Naturschutz stehenden und äußerst scheuen Vögel flogen, so wie sie uns bemerkt hatten, schnellstens davon.

 

Nachdem wir dann in Flögert über die längste Hängebrücke des Westerwaldes gewandert waren, ging es über Helmeroth wieder zurück an die Nisterbrücke bei Flögert. Jetzt ging es, bei sehr warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, immer den Berg hinauf bis zu den Wallanlagen der ehemaligen Keltenburg.

 

Schon interessant zu erfahren wie die Kelten hier auf dem Bergrücken 1000 vor Christus lebten.

 

So, vom Gipfel ging es dann nur noch bergab bis zur Flussperlmuschel-Aufzuchtanstalt in Stein-Wingert wo uns dann schon unsere, am Vortag lieb gewonnene "Mobile Einkehr" vom Team "ehm Ahlen Backes" erwartete.

 

Nachdem sich alle gestärkt hatten, erklärte uns dann der 1. Vorsitzende der ARGE Nister, Manfred Fetthauer, in Theorie und in Praxis mit seinem sehr interessanten Vortrag, wie es um das Ökosystem der Nister bestellt ist. Mit Erstaunen konnten wir dann hören, welchen Gefahren dieses einzigartige Ökosystem ausgesetzt ist. Symptomatisch ist hier der Rückgang der Nasen, deren Bestände durch den Fraßdruck der Kormorane massiv geschädigt sind.

 

Eine Wanderin war dann auch sehr erstaunt zu lernen, dass es in der Tat Fische gibt, die Nasen heißen. Manfred hatte morgens extra noch per e-Befischung verschiedene Fischarten aus der Nister für den Vortrag entnommen und im Aquarium gehältert. So konnten viele von unserer Gruppe einmal die verschiedenen Fischarten der Nister aus der Nähe betrachten... und schnell wurde dann auch klar warum die Nase -Nase- heißt.

 

GPXTRack WWV-Wanderung Weltende
© BKG2009 & Garmin2009
Höhenprofil WWV Wanderung Weltende
© BKG2009 & Garmin2009

Auf schmalen Pfaden und einem Klettersteig über das Weltende hinaus                       Foto Impressionen

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