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10 km Wanderung in Waldbreitbach auf dem Großen Krippenweg

Schäfer Kreuz

Ende des Wanderjahres 

 

Adventszeit, Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern sind charakteristisch für den Dezember.

 

Was liegt näher als die letzte Wanderung und die Jahresabschlussfeier der "DoWaGr" (Donnerstags-Wandergruppe) im Weihnachtsdorf Waldbreitbach stattfinden zu lassen. 

 

Trotz Schneefall in den höheren Lagen des Westerwald und Starkregen auf dem Weg nach Waldbreitbach, klarte es auf und alle Wanderer blieben vom Regen verschont.

 

Von der Anhöhe am Schäferkreuz hatte man trotz aufsteigendem Nebel und vielen Wolken einen guten Ausblick in das Wiedtal.

 

Leider hatte ich meinen Fotoapparat zu Hause liegen lassen und musste auf die Handy-Fotografie ausweichen.

Wanderführer Dieter Klinz begrüßte die Wanderer der DoWaGr (Donnerstags-Wandergruppe)  am Startpunkt der Wanderung auf dem Marktplatz in Waldbreitbach.

 

Nach Begrüßung und kurzer Einweisung, starteten 26 Wanderer zur 10 km Rundwanderung auf dem Großen Krippenweg im Weihnachtsdorf Waldbreitbach.

 

Der Regen der vergangenen Tage hatte die Wanderstrecke aufgeweicht.

 

Die teilweise recht matschige Wanderstrecke mit 323 Hm im Anstieg und 323 Hm im Abstieg erforderte konzentriertes Wandern. Wanderstöcke waren heute sehr hilfreich.

 

 

Schwimmender Adventskranz

 

Die Wied führte durch den Regen der letzten Tage Hochwasser.

 

Die schwimmende Krippe und der mit einem Durchmesser von 8 Metern ebenfalls beindruckende, schwimmende Adventskranz trotzten aber den Fluten.

 

Abends im Dunkeln wäre die beleuchtete Krippe und der Adventskranz sicherlich ein absoluter Hingucker! 

 

Kinderkrippenweg

 

Nach der Querung der Wied über die Fußgängerbrücke bei "Nassen's Mühle" folgten wir dem Kinderkrippenweg.

 

Auf ca. 2 km Länge können die Krippen die von den Kindergärten und Schulklassen aufgestellt wurden besichtigt werden.

 

Ein Engpass bei den Figuren kann auch schon einmal dafür sorgen, dass anstelle von Ochs und Esel, zwei Dinosaurier einspringen mussten oder sich  die Heiligen Drei Könige als Playmobilfiguren beim Jesuskind versammeln.

 

Klosterkirche St. Josefshaus

St. Josefshaus Waldbreitbach

Die Entstehung des St. Josefshauses geht auf dessen Stifter, Bruder Jakobus, zurück. Dieser wurde 1830 als Peter Wirt in Niederbreitbach geboren. Er schloss eine Schusterlehre ab und führte ein frommes Leben. 

 

Nach vielen Schwierigkeiten konnte 1862 die Kongregation der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz gegründet werden.

 

1871 starb Bruder Jakobus durch die Pflege von Pockenkranken selbst an dieser Krankheit. 

 

Mit Sitz in den Klausen der Kreuzkapelle Waldbreitbach, dem Gründungsort des Ordens, setzten sich die Brüder für hilfsbedürftige Waisenkinder aus der Region ein.

 

Da die Räumlichkeiten schnell zu klein wurden, konnte ab dem 15. Januar 1863 das Elternhaus von Lorenz Kröll als Grundstein und Grundfläche für das St. Josefshaus gewonnen werden. Durch Anbauten konnte die Hilfe 1880-1890 erweitert werden.

 

1906 wurde die neue Klosterkirche erbaut. Ab 1920 wurde der Betrieb von Vieh- und Landwirtschaft aufgenommen sowie eine Schusterei, Schlosserei, Buchdruckerei, Schreinerei betrieben.

 

1937 wurde das St. Josefshaus durch die Nationalsozialisten den Franziskanerbrüder entzogen, so dass die Brüder die Räumlichkeiten verlassen mussten. Eine Rückgabe des St. Josefshauses an die Franziskanerbrüder erfolgte 1947. 

 

1985 wurde zusätzlich das Franziskushaus bezogen. Die Franziskanerbrüder kümmern sich heute um Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Senioren.

(Quelle: Alina Frings, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Der Krippenweg, der Stern von Bethlehem und die Naturwurzelkrippe

Naturwurzelkrippe in Waldbreitbach

Schon beeindruckend was das Weihnachtsdorf Waldbreitbach schon seit 30 Jahre so alles zu bieten hat. 

 

Die sicherlich bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die große Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

 

Über 1000 (!) Baumwurzeln auf einer Grundfläche von 70 qm und einer Höhe von bis zu 4 m sind so zusammengesteckt, dass sie ohne Hilfsmittel halten. 

 

42 Figuren, über 85 Tiere, frisches Moos, zahlreiche lebende Pflanzen, Bachläufe und ein Wasserfall werden jedes Jahr mehrere Wochen lang aufgebaut.

 

 

 

Großer Krippenweg in Waldbreitbach

Der Stern von Bethlehem

 

Eine weitere Attraktion im weihnachtlichen Waldbreitbach, die es sogar schon in das Guinessbuch der Rekorde geschafft hat,  ist der "Stern von Bethlehem".

 

Entlang des Wanderweg sind  3.500 Glühbirnen so angeordnet das Sie im Dunkeln den "Stern von Bethlehem im Wald zeigen.

 

Weit über 40 unterschiedliche und teilweise auch kuriose Krippen kann man auf dem kurzen Abschnitt des Krippenweges bewundern. 

 

 

 

Übrigens kann man das ganze Jahr über im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling  mehr als 2.500 Krippen aus aller Welt auf 800 m² besichtigen.

Die "heiße Oma"

 

Zu guter letzt die Auflösung was es damit auf sich hat.

 

Ja, was hattet ihr den gedacht - um Glühwein ging es und nix anderes!

 

Die letzte Wanderung der DoWaGr (Donnerstags-Wandergruppe) endete mit der gemeinsamen Einkehr in Nassen Mühle am Wiedufer.

 

Bernhard zeigte einen Rückblick auf das vergangene Wanderjahr und den Ausblick für das kommende neue Wanderjahr 2020.

 

Die Wandergruppe bedankte sich mit einem Geschenk bei den Wanderführern die dieses Jahr die  Wanderungen organisiert und geführt hatten.

 

 

 

Im Namen aller beteiligten Wanderführer:

 

"Vielen Dank für die Anerkennung liebe Wanderbegeisterte der DoWaGr!"

Fotoimpressionen "Wanderung auf dem Krippenweg in Waldbreitbach"

GPXTrack "10 km Großer Krippenweg Waldbreitbach"
© Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS)
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© Map: NAVITRACKS (By NAVITRACKS)

Kommentare: 1
  • #1

    Josef Leukel (Montag, 16 Dezember 2019 18:45)

    Vielen Dank für die schönen Bilder von der letzten Wanderung in Waldbreitbach. Ich schaue auch gern, in die zurück liegenden Wanderungen. Mach weiter so!
    Liebe Grüße
    Josef

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