Es gibt kaum einen besseren Start ins neue Wanderjahr als frischer Pulverschnee unter den Füßen, klare Winterluft und dieses besondere Licht, das nur der Januar hervorbringt.
Genau solche Bedingungen erwarteten uns am Sonntag, dem 4. Januar 2026, bei unserer geführten Schneewanderung rund um Rotenhain – und sie wurden sogar noch übertroffen.
Gemeinsam mit rund 50 Wanderinnen und Wanderern waren wir mit Typisch Westerwald unterwegs.
Geführt von DWV-Wanderführer® Rainer Lemmer auf einer rund 10 km langen Route, die auch für Kenner des Westerwaldes immer wieder neue Perspektiven eröffnete.
Unterwegs auf alten Wegen und winterlichen Pfaden
Vom Wanderparkplatz an der Alten Burg in Rotenhain ging es pünktlich um 13:00 Uhr los – bewusst etwas später, um alle eine entspannte Anreise bei winterlichen Straßenverhältnissen zu ermöglichen.
Schon nach den ersten Metern war klar: Der Westerwald hatte sich wimterlich fein herausgeputzt.
Über verschneite Wald- und Wiesenwege, teils querfeldein über unberührte Schneeflächen, erreichten wir die kaum noch zu erkennende, historische "Alte Poststraße" einst ein „Highway“ vergangener Zeiten wie Wanderführer Rainer Lemmer erläuterte – in Richtung Vierherrenstein.
Solche Wege erzählen Geschichte, auch wenn sie heute fast lautlos unter einer Schneedecke verschwinden.
Die Route führte uns zur Wiedquelle, und auf dem Wiedweg und WW-Steig folgend am „Wildenhahn“ vorbei.
Hier zeigte sich der Westerwald von seiner stillen, fast märchenhaften Seite.
Weitblick, Höhepunkt und Wintersonne
Mit der Schillsteinhütte auf 501 m ü. NN erreichten wir den höchsten Punkt der Wanderung.
Zeit für eine Rast, Durchatmen – und Staunen.
Bei bester Sicht öffnete sich der Blick weit über die Höhen des Westerwaldes: zur Fuchskaute, zum Salzburger Kopf, bis hin zum Helleberg Turm und zum Köppel.
Über schneebedeckte Wiesen und bewusst etwas „abenteuerlichere“ Pfade ging es weiter zum Todtenberger Gipfelkreuz.
Kurz vor Sonnenuntergang entstand hier ein Gruppenfoto in einer Lichtstimmung, die man nicht planen kann – man muss einfach draußen sein, wenn sie passiert.
Auf den letzten Metern zurück zum Ausgangspunkt begleitete uns ein intensives Farbenspiel am Himmel:
Winter, wie er im Westerwald schöner kaum sein könnte.
Ein gelungener Auftakt ins Wanderjahr
Mit rund 10 Kilometern Strecke und etwa 120 Höhenmetern ↑ und 120 Höhenmetern ↓ war diese Schneewanderung anspruchsvoll genug, um das neue Wanderjahr aktiv zu beginnen, und zugleich gut machbar für alle, die Lust auf echtes Winterwandern hatten.
Pulverschnee, Sonne und klare Fernsichten sorgten für genau die richtige Mischung aus Bewegung, Naturerlebnis und gemeinsamer Zeit draußen.
Zum Abschluss wartete am Parkplatz auf die Wandergruppe noch eine kleine Überraschung: Schlauchtücher und Stirnbänder unseres Sponsors CIMALP – ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und ein schönes Andenken an diesen besonderen Wintertag.
Fazit
Ein rundum gelungener Auftakt der Typisch-Westerwald-Wandersaison 2026.
Viel Schnee, Sonne, Weitblicke, gute Gespräche – und genau dieses Gefühl, warum wir draußen gemeinsam unterwegs sind.
Dank für das gemeinsame Unterwegssein und die Führung
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Wanderinnen und Wanderern für das Vertrauen, die Offenheit und die durchweg positive Stimmung auf den Wegen.
Viele Teilnehmende bedankten sich ausdrücklich für die Flexibilität, nach den ergiebigen Schneefällen so kurzfristig eine echte Schneewanderung möglich zu machen, sowie für die umsichtige Anpassung der Route an die aktuellen Bedingungen.
Der vielfache Applaus am Ende der Tour war eine besondere Anerkennung für die Führung und die sorgfältige Vorbereitung dieser Schneewanderung.
Dass einige Wanderinnen und Wanderer dafür eine Anfahrt von über 50 Kilometern in Kauf genommen hatten und am Ende zu hören war: „Das hat sich aber sowas von gelohnt“, war ein besonderes Kompliment.
Auch der Dank derjenigen, die kurzfristig von der Warteliste nachrücken konnten, zeigte, wie sehr dieses gemeinsame Erlebnis geschätzt wurde.
Solche Rückmeldungen sind Bestätigung und Motivation zugleich – und stehen genau für das, was geführte Touren mit Typisch Westerwald ausmacht: informativ, persönlich und nie trocken – "Typisch Westerwald" halt.
Ein Tag voller Entdeckungen, Natur und Gemeinschaft – genau das, was das geführte Wandern mit "Typisch Westerwald" ausmacht!
























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