Pulverschnee, klare Luft und dieser typische, kalte Westerwälder Wind. Endlich zeigt sich der Westerwald wieder im Winter – reduziert, ruhig und mit einer ganz eigenen Intensität.
Neben Schneewanderungen und Langlauf bietet das Schneeschuhwandern für wintererprobte Wanderer eine besondere Möglichkeit, draußen unterwegs zu sein.
Auch im tiefen Schnee kommt man gut voran, ohne einzusinken – langsamer, bewusster und näher an der Landschaft.
Wir waren früh morgens bei -5 °C etwa 5 km unterwegs –
von der Wiedquelle über den WesterwaldSteig und den Wiedweg bis nach Dreifelden, anschließend querfeldein durch tiefen Schnee zurück.
Die Sonne steht noch tief, der Schnee knirscht unter den Schneeschuhen, der Westerwälder Wind sorgt für klare Gedanken.
Von der Wiedquelle aus folgen wir zunächst bekannten Wegen. Doch schon nach wenigen Metern wird klar: Der Winter verändert alles.
Wege, die wir zu allen Jahreszeiten kennen, wirken im Winter wie neu.
Geräusche werden gedämpft, Kontraste klarer, Entfernungen scheinen weiter.
Der Winter reduziert – und genau dadurch entsteht Tiefe.
Der WesterwaldSteig und der Wiedweg treten im Winter einen Schritt zurück. Die Landschaft übernimmt die Führung, der Weg ordnet sich unter.
Der Schnee erzählt Geschichten. Rehe, Hasen, Füchse – und Wildschweine, die Teile des Wiedwegs in ein zerfurchtes Gelände verwandelt haben.
Fazit
Der Westerwald zeigt im Winter eine ganz eigene Seite. Bekannte Wege wirken fremd, vertraute Landschaften neu.
Schneeschuhwandern eröffnet dabei eine ruhige, aufmerksame Art des Unterwegsseins – nah an der Natur.
Impressionen
Komoot Link zum nachwandern
Ein Tag voller Entdeckungen, Natur und Gemeinschaft – genau das, was das geführte Wandern mit "Typisch Westerwald" ausmacht!





















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